Neuseeländischer Premier bestätigt auf offizielle Anfrage kein Alien-Reptil zu sein

Transparenz ist für eine moderne Regierung unabdingbar – deshalb haben sehr viele Länder sogenannte Informationsfreiheitsgesetze verabschiedet, nach denen jedermann von seiner Regierung Auskunft verlangen oder Akteneinsicht beantragen kann, ohne hierfür ein besonderes Interesse nachzuweisen.

Die Möglichkeit größtmögliche Transparenz hinter oftmals geheim vermuteten Themen zu erlangen, führt neben vielen seriös gehaltenen Anfragen auch zu manchen Kuriositäten.

Sowie Deutschland verfügt auch Neuseeland über ein Informationsfreiheitsgesetz (Official Information Act (OIA) ). Dies machte sich ein Mann aus Auckland zu nutze, in dem er im Rahmen einer offiziellen Informationsfreheitsanfrage den neuseeländischen Premierminister John Key um Auskunft bat, ob Key in Wahrheit ein außerirdisches, formwandelndes Reptil der Art sei, die der britische Autor und Verschwörungstheoretiker David Icke in seinen Werken beschreibt.

Das Gesetz gestattet der zur Auskunft verpflichteten Stelle eine Frist von 20 Tagen für ihre Antwort  – diese schöpfte Premierminister Key auch voll aus.

Die Auskunft:
Premierminister Key verneinte sowohl die Nachfrage, ob er in Wahrheit ein extraterrestrisches Reptil sei, als auch, dass er beabsichtigte, die Menschheit zu versklaven.

Zur näheren Begründung führte er aus:
Er habe sowohl mit einem Arzt als auch mit einem Veterinärmediziner Rücksprache gehalten. Beide hätten bestätigt, dass er nicht insgeheim einer Alienrasse angehöre. So weit er den Sachverhalt also ermitteln könne, müsse er die Frage verneinen. Der Antragsteller akzeptierte diese Antwort. Diese Anfrage sei auch nicht so ernst gemeint gewesen wie seine Anfragen zu UFOs, sie habe vielmehr seinen Erwartungen entsprochen.

Schlagworte:
, , , , , , ,