Patient wacht nach Routine-OP ohne Penis auf

Im US-Bundesstaat Alabama hat ein 59-jähriger Patient einen Super-GAU erlebt: Nach einer Routine-Operation wachte er nach der Narkose auf einmal ohne Penis auf. Statt den Mann wie geplant zu beschneiden, haben ihm die Ärzte gleich den ganzen Penis abgenommen.

Wie die „Alabama Local News“ berichtet, hat der Mann gemeinsam mit seiner Noch-Ehefrau beim „Jefferson County Circuit Court“ Klage gegen das Krankenhaus sowie die beiden behandelnden Ärzte eingereicht.

Das Ehepaar habe einer Penis-Amputation nie zugestimmt. Außerdem sei der Mann nie über die Notwendigkeit einer Amputation noch über eine solche als mögliche Folge einer Beschneidung informiert worden.
Die Klinik habe die Vorwürfe indes vehement zurückgewiesen. Ein Arzt habe durch seinen Anwalt verlauten lassen, dass die Anschuldigungen in der Klage „komplett falsch“ seien.

Der Patient ist nun gleich doppelt geschädigt: Er hat nicht nur seine Männlichkeit verloren – seine Frau hat ihn auch noch verlassen und klagt gegen die Klinik und die Ärzte wegen Verlust der ehelichen Gemeinschaft. Eine bestimmte Schmerzensgeldhöhe enthält die Klageschrift im Übrigen nicht.

Fundstelle:
Alabama Local News vom 23.07.2014.

Schlagworte:
, , , , , , , ,