Frau bekommt 10.000 Euro Schadensersatz für mangelnden Sex mit Ehemann

Jahr für Jahr verbrachte eine Französin in der Ehe mit ihrem Mann. Dabei fehlte es ihr besonders an einem: Sex. Als die Ehe endgültig in die Brüche ging, erfolgte nach 23 Jahren die Scheidung. Dies bewegte die Frau zu einer skurrilen Forderung.

Seit 1986 war das Paar verheiratet. Als schließlich im Jahr 2009 die Scheidung erfolgte, forderte die Frau von ihrem Mann 10.000 Euro Schadensersatz. Als Begründung führte sie an, dass es während der Ehe keinen Sex gab.

Überraschend dann das Urteil des Gerichts in der südfranzösischen Stadt Aix-en-Provence: Die Frau hat tatsächlich einen entsprechenden Schadensersatzanspruch gegen ihren Mann. Dieser habe seine „in der Ehe liegenden Pflichten“ nicht erfüllt. Eine sexuelle Beziehung sein Ausdruck der Zuneigung zwischen Eheleuten. Daher seien die Erwartungen der Frau gerechtfertigt gewesen.

Dagegen argumentierte der Mann mit gesundheitlichen Problemen sowie langen Arbeitszeiten, was das Gericht jedoch nicht anerkannte.

Fundstelle:
Welt vom 29.11.2011

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    • Stefan Maier

      Hallo Herr Dr. Mewes,

      vielen Dank für diesen Link zu einer interessanten Zeitreise durchs Familienrecht!

      Viele Grüße
      Stefan Maier

    • Ines Scheube

      kann die Frau sehr gut verstehn – allerdings hätte ich es so lange nicht mit so einem Mann ausgehalten – fremdgehn ist auf Dauer keine Lösung – also Trennung u. Neuanfang

  • Haha danke für die Belustigung :)
    Auch der Link von Dr Marc Mewes ist echt gut!
    Gefällt mir.

    Gruß Richard

  • Ich bins

    Jede Wette wäre es andersum gewesen wäre der Mann nicht nur als Sexist beschimpft worden sondern er hätte auch garantiert nicht Recht bekommen.