Kurioser Drogenfund – Frau schmuggelt 1,7 Kilogramm Kokain in ihren Brüsten

Eine 43-jährige Frau kam Fahndern am Madrilener Flughafen verdächtig vor. Ihr Verhalten und ihre Gesten waren sonderbar, das kontrollierte Gepäck jedoch sauber. Sie untersuchten die Passagierin genauer.

Dabei fiel der Blick der Drogenfahnder schließlich auf die auffälligen Ausbeulungen ihrer Brust. Es seien „gewisse Unregelmäßigkeiten und Deformationen in beiden Brüsten“ aufgefallen, so die spanische Polizei.

Es stellte sich heraus, dass die Venezolanerin in Implantaten 1,7 Kilogramm Kokain versteckt hatte. Die Frau war aus Kolumbien eingereist und war den Fahndern bereits bei der Ankunft durch „ihre Gesten und ihr Verhalten“ aufgefallen, so die spanische Polizei. Nachdem die Kontrolle ihres Gepäcks erfolglos verlief, wurde die Frau von Beamtinnen abgetastet.

Die Drogenschmugglerin legte ein Geständnis ab, dass sie Implantate mit Kokain trage. Die Drogen wurden im Krankenhaus von Ärzten entfernt. Spanien gilt als zentraler Umschlagsplatz in Europa für Drogen aus Lateinamerika. Bereits 2012 gab es einen ähnlichen Fall mit einer Frau aus Panama – auch damals wurden Drogen mittels Brustimplantate geschmuggelt.

Darüber hinaus verstecken Kuriere ihre Ware auch in Gipsbeinen, Töpferware und Perücken. Fahnder beschlagnahmten dieses Jahr allein am Flughafen Madrid rund 500 Kilogramm Kokain und sechs Kilogramm Heroin. Knapp 200 Verdächtige wurden festgenommen.

Quelle:
N24 vom 15.08.2014

Schlagworte:
, , , ,
  • Dabei fiel der Blick der Drogenfahnder schließlich auf die auffälligen Ausbeulungen ihrer Brust. Es seien “gewisse Unregelmäßigkeiten und Deformationen in beiden Brüsten” aufgefallen, so die spanische Polizei.

    Erstaunlich dass so etwas auffällt.

    Im Ernst: Die Kontrollen sind in der Regel sehr sehr lasch, und damit für alles Mögliche sehr durchlässig.

  • Patrol Bear

    Was viele nicht wissen: Für den größten Teil der Weltbevölkerung ist das Schmuggeln von Drogen, die einzige Möglichkeit überhaupt an lebenswürdiges Geld zu kommen. Viele Musik Hits aus den 70′, wären nie entstanden, wenn die Komponisten nicht zuerst auf den Straßen von L. A, „Drogen“ verkauft hätten, um von der Erlösen, Musikinstrumente kaufen zu können.