Mann lässt sich Penis verdicken und kann dann nicht mehr pinkeln – Arzt freigesprochen

Ein 46-jähriger Mann ließ sich von einem Arzt für plastische und ästhetische Chirurgie mit einem Penisverdickungsmittel behandeln, weil er mit seiner Freundin mehr Spaß beim Sex haben wollte. Daraufhin konnte er nicht mehr pinkeln gehen, weil sein Penis im Ergebnis zu dick wurde und behauptete, der 43- jährige Arzt habe zuviel von dem Mittel verwendet. Als Notlösung musste sich der Mann dann selber einen Gegenstoff spritzen. Daraufhin zeigte der Mann den Arzt wegen Körperverletzung und Betrug an.

Das Amtsgericht Darmstadt sprach daraufhin den Arzt frei: Der Preis von 3500 Euro sei zuvor abgesprochen und eingehalten worden. Angenommen worden war eine Täuschung in Höhe von 1600 Euro. Im Übrigen sei auch eine Körperverletzung aufgrund der Einwilligung des Mannes zu verneinen. „Ich kann jedem nur raten, von einer Penisverdickung die Finger zu lassen“, sagte der Mann am Ende der Gerichtsverhandlung.

Fundstelle: Focus vom 06.05.2014.

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