Gericht entscheidet: Die Jungfräulichkeit ist 5000 Dollar wert

Eine Chinesin namens Chen fand heraus, dass ihr „Freund“ bereits verheiratet ist. Daraufhin verklagte sie ihn, weil er ihr „Recht auf Jungfräulichkeit“ mit falschen Versprechungen missbraucht habe: Er habe sich als Single ausgegeben und ihr eine Ehe versprochen.

Das Paar hat sich 2009 im Internet kennen gelernt. Erst vier Jahre später sind die beiden eine Beziehung eingegangen und hatten 2013 das erste mal Sex. Nach diesem ersten Mal beendete der Mann namens Li abrupt die Beziehung und meldete sich nicht mehr.  Chen ist dann zu ihm nach Hause gegangen und hat Li mit seiner Ehefrau vorgefunden.

Ursprünglich wollte Chen von Li 81.000 Dollar wegen psychischer Schäden plus 250 Dollar für Arztkosten. Der Mann habe ihr „Recht auf Jungfräulichkeit und Gesundheit“ missbraucht.

Das zuständige Gericht in Pudong (China) fand diese Forderung zwar übertrieben, hielt aber in seinem Urteil fest, dass das „Recht auf Jungfräulichkeit“ durch das Gesetz als „moralisches Recht“ geschützt werden müsse. Deshalb wurde der Frau Schadensersatz in Höhe von 5000 Dollar zugesprochen. Der Angeklagte erschien nicht persönlich vor Gericht. Über seinen Anwalt lies er ausrichten, er habe gar keinen Sex mit der Klägerin gehabt.

Fundstelle: Yahoo News vom 17.09.2014

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