4 Ehefrauen, 7 Verlobte und 5 Freundinnen – Heiratsschwindler durch Facebook entlarvt

Eine österreichische Dame war überrascht, als sie bei Facebook das Foto eines glücklichen Paares entdeckte: Der Mann darauf sah ihrem Mann nicht nur verblüffend ähnlich, sondern war es auch.  Schließlich stellte sich heraus, dass die Liebes-Liste des Mannes noch viel länger war.

Insgesamt soll der 28-Jährige aus Gambia mindestens 4 Ehefrauen, 7 Verlobte und 5 Freundinnen gehabt haben. Außerdem sollen gerade zwei der Frauen schwanger sein. Das älteste Liebes-Opfer soll 44 Jahre sein, das jüngste Opfer erst 22 Jahre.

Wie die britische Dailymail berichtet, wurde der 28-jährige Sonko Tijan am Wiener Flughafen festgenommen, als er aus Gambia zurück nach Österreich reiste. Aufgeflogen ist der Polygamist durch seine Facebook-Aktivitäten, welche zwei seiner Ehefrauen – darunter die Österreicherin Sonja Maier – der Polizei meldeten.

„Ich dachte: Entweder hat er einen Zwillingsbruder oder er betrügt mich“, so Maier gegenüber der Dailymail. Dabei ahnte die Frau noch gar nicht, welchen Stein sie damit ins Rollen brachte: Nachdem Bilder des 28-jährigen mutmaßlichen Heiratsschwindlers veröffentlicht wurden, meldeten sich mehrere betroffene Österreicherinnen bei der Polizei. Die Zahl liegt derzeit bei 15 weiteren Opfern. Neben ihrem Herz überließen die Damen dem Mann auch viel Geld und Wertgegenstände. Er gab vor, diese für seine Familie in Gambia zu benötigen. In Wirklichkeit soll der Mann seine „richtige Ehefrau“ in Gambia mit dem Schmuck der österreichischen Frauen nahezu überschüttet haben.

„Er ging immer nach dem selben Schema vor. In Bars sprach er einsame Herzen an – charmant und aufmerksam“, wird der Sprecher der Wiener Polizei,Thomas Keiblinger zitiert. Die Damen soll er mit fantasievollen Geschichten über seine afrikanische Heimat, aus der er angeblich vor dem Krieg geflohen war, um den Finger gewickelt haben. Laut dem Polizeisprecher benutzte der 28-jährige Mann dabei auch mehrere Identitäten. Er soll sich neben „Sonko Tijan“ auch „Bojang Tijan“ und „Crang Junior“ genannt haben.

Jetzt sitzt der 28-Jährige in Österreich in U-Haft. Unter anderem wird ihm Betrug vorgeworfen. Er soll die Frauen um mehr als 30.000 Euro erleichtert haben. Es ist dabei nicht ausgeschlossen, dass es noch mehr Opfer gibt.

Fundstelle:
Dailymail.co.uk vom 19.10.2014

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  • Leo

    4 Ehefrauen und 7 Verlobte? Der Mann muss ja ein Nervenbündel gewesen sein.