Nothämmer und Warentrennstäbe – kuriose Diebessammlungen

Foto: Fionn Große / pixelio.de

Lippenstift aus dem Drogeriemarkt, DVDs beim Elektrofachmarkt – die Aufzählung der täglich üblichen Diebstähle ließe sich lange erweitern – völlig unerwähnt scheinen ganz andere übliche Diebesgüter.

Man legt die Einkäufe im Supermarkt an der Kasse auf – zur Klarstellung der Revierverhältnisse wird auf das Kassenband, zwischen den eigenen Besorgungen und deren des Vordermannes, noch eben „dieses eine Ding“ gelegt.

Ein Stab mit einer dreieckigen Grundfläche, meist mit Werbung bedruckt. Hat das überhaupt einen Namen? Es ist der Warentrennstab. Laut „stern“ verschwindet davon jeder zehnte. Der Handelsverband kann über die näheren Umstände nur mutmaßen. Verdächtigt werden Hundebesitzer, die den Warentrennstab zum „Stöckchen holen“ zweckentfremden. Aber auch Staffelläufer erscheinen als mögliche Langfinger. Manch einer hält sogar eine Verbindung in die Drogenszene für möglich, wo der Warentrennstab zum Zerkleinern des Stoffes Verwendung fände.

Ein besonders erfahrener Warentrennstab-Dieb versuchte seine umfangreiche Sammlung im Internet zu versetzen und gab dabei zugleich einen Hinweis auf eine weitere kuriose Diebesgut-Sammlung:

„Ich hab so ca. 25 Jahre jedes Mal bei Aldi (Süd) einen Warentrennstab mitgenommen und habe eine ziemlich vollständige Sammlung, über 1200 Stück, wahrscheinlich einmalig, aber jetzt brauch ich Geld. Hab zwar noch über 2000 Notfallhämmer aus dem öffentlichen Nahverkehr (NRW) aber die will ich erst später verkaufen.“

Quelle:
rechtssplitter.de vom 02.09.14

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