Sex mit Fahrrad – Urteil wegen sexueller Ruhestörung

Ein Schotte wurde wegen sexueller Ruhestörung verurteilt. Der kuriose Tatbestand: Der Mann habe sich absichtlich bei sexuellen Handlungen mit einem Fahrrad erwischen lassen.

Die Sache ereignete sich in einem Hotel im schottischen Ayr. Zwei Zimmermädchen klopften mehrfach an der Tür des 51-jährigen Hotelgastes. Als keine Reaktion zu vernehmen war, öffneten sie dessen Tür mit dem Zentralschlüssel. Als die Damen das Zimmer betraten, bot sich ein befremdlicher Anblick: Der Gast stand entblößt vor einem Fahrrad und machte dabei eindeutig sexuelle Hüftbewegungen.

Das Gericht sprach den Mann wegen sexueller Ruhestörung schuldig. Es war der Überzeugung, der Mann hätte das Klopfen der Frauen vorsätzlich überhört und damit die entsprechende Konfrontation provoziert. Vom Gericht wurde er als „Fahrrad-Triebtäter“ beschrieben und bekam auch einen Eintrag in das Triebtäter-Register.

Der Verurteilte selbst rechtfertigte sein Verhalten mit der Aussage, er hätte an dem Abend zu viel getrunken und es handle sich lediglich um ein Missverständnis. Der Vorwurf, er hätte mit einem Fahrrad sexuelle Handlungen vollzogen, sei „vollkommener Blödsinn“.

Quelle:
SPON vom 16.11.07

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  • Some1

    …was tut man nicht Alles, um einen Vertrauensbruch zu rechtfertigen.
    Und wie immer: Allein ist man noch gegen die dümmste Anschuldigung machtlos, erst Recht bei 2 „Zeugen“.

    Ich hoffe, dem Hotel bleiben die Gäste weg!