Was man als Zeuge vor Gericht AUF KEINEN FALL tun sollte

Dieser Fall hat gute Chancen, in die Liste der dümmsten Vergehen des Jahres 2014 oder in die Liste mit Orten, an denen ein Drogendealer nicht dealen sollte, aufgenommen zu werden.

Was war passiert?

Ein 18 Jahre alter Mann war zusammen mit einem 21-Jährigen als Zeuge zu einem Prozess vor dem Amtsgericht geladen. Vor dem Saal warteten die Zeugen darauf, dass sie aufgerufen werden. Auch ein Zivilpolizist wartete auf seine Vernehmung. Schon während der Wartezeit brüsteten sich die beiden jungen Männer mit ihren eigenen Straftaten, pöbelten Gerichtshelferinnen an und beleidigten vorbeilaufende Richter.

Kurios wurde die Situation, als der 18-Jährige dem Zivilpolizisten ein Tütchen Gras zum Verkauf anbot, welches er anscheinend mühelos durch die Sicherheitskontrollen des Gerichts gebracht hatte. In den Innenräumen des Gerichts ist das Rauchen aber verboten: Der Polizist lehnte dankend ab, der erfolglose Verkäufer wurde festgenommen.

Es bleibt zu hoffen, dass ihm sein Verteidiger erklärt, dass das Dealen vor Gericht nur im Strafprozess im Rahmen einer Verständigung zulässig ist.

Fundstelle:
Frankfurter Rundschau vom 07. Dezember 2014

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  • neheim

    Und was wird da so geschoben? Tütchen oder Umschläge?