7 km/h zu langsam mit dem PKW kostet 10 Euro Bußgeld?

Ein 41-jähriger Kieler bekam Mitte Dezember Post vom Landratsamt Ostholstein. Laut dem Schreiben soll er 10 Euro Bußgeld zahlen. Er sei auf der Landstraße mit seinem PKW statt erlaubter Geschwindigkeit von 70 km/h mit nur 63 km/h gefahren. 

Der 41-Jährige: „Ich sah schon von weitem, wie Männer in Warnweste gerade die Blitzer-Anlage aufbauten. Also bremste ich ab.“ Half aber nichts, es blitzte trotzdem. Der Mann war sich jedenfalls sicher, nicht zu schnell gefahren zu sein. „„Dass in dem Bußgeldbescheid tatsächlich stand, dass ich 7 km/h zu langsam gefahren bin, entdeckte erst meine Frau.

Der stellvertretende Pressesprecher des zuständigen Landratsamts, Thomas Jeck, klärte den Vorgang auf: „Der Fahrer wurde im Rahmen einer Testmessung geblitzt. Normalerweise werden die Daten einer Testmessung vollständig gelöscht. Das ist hier bedauerlicherweise nicht passiert, die Verwarngeld-Aufforderung wurde automatisch versandt und war schon raus, als wir den Fehler bemerkten. Wir haben dem Fahrer sofort eine Nachricht zur Einstellung des Verfahrens geschickt. Er muss die zehn Euro natürlich nicht zahlen.“

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  • Nick Heym

    Trotzdem: das ist die Zukunft!

  • Rudi

    … aber nat. die 18.50 Euro für die Verfahrenseinstellung ;-)