Orgasmus bleibt aus: Frau klagt gegen Strumpfhosen-Hersteller

Strumpfhosen können schnell mal reißen oder auch Löcher bekommen. Doch das ist nicht der Grund, warum eine Frau jetzt gegen eine Strumpfhosen-Firma klagt. Sie bemängelt vielmehr, dass in einem Werbespot ein Höhepunkt versprochen wurde, dieser aber bei ihr aus blieb.

Dass in den USA die Schwelle, Rechtsstreitigkeiten wegen oft belangloser Dinge anhängig zu machen, ziemlich gering ist, dürfe bekannt sein. Deshalb erscheint es etwas fahrlässig, dass eine Firma nicht entsprechend vorsichtig mit den Versprechungen in ihren Werbespots war.

Aufgrund dieser Nachsichtigkeit muss sich der Strumpfhosen-Hersteller „Gildan Outerwear“ nun mit einer Klage auseinandersetzen. Die Käuferin erwarb das Modell „Kushyfoot“ und erwartete einen Orgasmus beim Tragen der sexy Strumpfhose, der aber nicht eintrat. Die Frau war sauer und zog vor Gericht.

Dabei trägt sie vor, der Spot suggeriere, dass das Tragen von „Kushyfoot“ Damen erregt. Zwar zeigt das Werbevideo eine Frau, die stöhnend durch die Straßen läuft – unterlegt mit „super satisfied“ („super zufrieden“)-Gesängen. Nach Angaben des Herstellers soll der Grund für das gute Gefühl aber die Noppen an den Sohlen der Strumpfhose sein. Vielleicht wird das Gericht der Frau empfehlen, nochmals Nachhilfe im Sexualkunde-Unterricht zu nehmen.

Hier der Link zum Werbespot:

Fundstelle:
N24.de vom 17.01.2015

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  • Jonas

    „[…] nochmals Nachhilfe im Sexualkunde Unterricht zu nehmen.“
    Und ihr dann vielleicht im Deuschunterricht? ;)
    Siehe auch: http://deppenleerzeichen.de/

    • Justillon

      Besten Dank für den Hinweis :-)