Mann nimmt getötete Leiche zur Anwaltsberatung mit

Ein 52-jähriger Mann brachte in Fort Myers (Florida/USA) seinen Nachbarn um. Danach fuhr er gleich mit der Leiche im Gepäck zum Anwalt – um sich erst einmal in Ruhe beraten zu lassen.

Er gab dort an, seinen Nachbarn in Notwehr getötet zu haben. Die beiden Männer sollen Tage zuvor einen Streit über Arbeiten auf einem Grundstück gehabt haben. Schon da ging der 52- Jährige zu seinem Anwalt und sagte er fürchte um sein Leben.  Danach gab es einen zweiten Streit ein paar Tage später – dabei soll der 52- Jährige seinem Kontrahenten eine Pistole entrissen haben und auf ihn die tödlichen Schüsse gefeuert haben. Er selber habe sich dabei ebenfalls verletzt und geblutet.

Als Grund, warum der 52-jährige Mann die Leiche mit im Gepäck zum Anwalt nahm, anstatt die Polizei zu rufen, nannte er, dass sein Anwalt der einzige Mensch sei, dem er vertrauen könne.

Bisher wurde er nur von der Polizei vernommen und noch nicht festgenommen. Als er nach Hause zurückkehrte warteten auf ihn wütende und verängstigte Nachbarn. Die Nachbarn sagten der Polizei, der getötete Nachbar soll ein pazifistischer und praktizierender Buddhist gewesen sein.

Fundstelle:
Gawker.com vom 05.03.2015

Schlagworte:
, , , , , , , , , , ,
  • Heiner

    Die Überschrift „getötete Leiche“ ist für sich schon einen Platz im Hohlspiegel wert.

  • RA Splendor

    YMMD! „Getötete Leiche“. Wunderbar.

  • Justillon

    Hoppla, 9 Monate der kuriosen Berichterstattung scheinen langsam abzufärben!

    Mit dem Platz im Hohlspiegel könnten wir natürlich leben ;-)

    Schönes Wochenende wünscht
    das Team vom Justillon