Polizei verbrennt in Indonesien drei Tonnen Cannabis – Nachbarschaft im Drogenrausch

Was die Bestrafung von Drogendelikte angeht, verfolgt Indonesien eine harte Linie. Selbst Touristen droht bei Besitz die Todesstrafe. Eine kuriose Wendung nahm vor kurzem eine Sicherstellung von Cannabis der Polizei in Palmerah, einem Stadtteil von West Jakarta.

Insgesamt stellten die Beamten bei dieser Aktion 3,3 Tonnen Cannabis sicher, so berichtet „Asiaone.com“.

Die beschlagnahmten Rauschmittel präsentierten sie wirksam vor einer Ansammlung von Regierungsfunktionären und Politikern. Danach wurden die Drogen gestapelt und in Brand gesetzt.

Es kam, was bereits zu erraten ist: Der Wind verbreitete den Rauch der brennenden Drogen in der gesamten Nachbarschaft.

Für die anwesenden Journalisten und Anwohner war die Folge ein Drogenrausch. Zeugen sprachen von leichten Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen. Damit trat genau das ein, was die Polizei durch die Beschlagnahme verhindern wollte.

Wer jetzt denkt, die anwesenden Beamten und Funktionäre wären davon ebenso betroffen, irrt. Diese trugen Atemschutzmasken, die sie vor dem Rauch schützten.

Fundstelle:
focus.de vom 25.03.2015

Schlagworte:
, , , , , , , , ,
  • RA H

    ,,Für die anwesenden Journalisten und Anwohner war die Folge ein Drogenrausch. “ Ist doch bloß eine Behauptung. Bitte nicht um der Pointe willen die Fakten oder Umstände zurechtbiegen, auch wenn es vom Focus übernommen wurde. Gerade der Justillion sollte im Niveau nicht auf den Focus herabsinken.