Angestellte spendet Niere an ihre Chefin und verliert Job

Eine 47-Jährige hatte Mitleid mit der gesundheitlichen Situation ihrer Vorgesetzten und spendete dieser eine Niere. Da sie nach der Transplantation zeitweise zu Hause bleiben musste, sprach man ihr die Kündigung aus.

Debbie Stevens war bis 2010 für einen US-Großkonzern als Sachbearbeiterin tätig. Wegen eines Umzugs verließ sie das Unternehmen. Bei einem Besuch in der alten Heimat, besuchte sie ihren damaligen Arbeitgeber und erfuhr dort von der gesundheitlichen Situation der Vorgesetzten. Sie bot großzügig an, bei Bedarf ihre Niere zu spenden.

Stevens zog einige Zeit später an ihren alten Wohnort zurück und nahm ihren alten Job bei der Firma wieder an. Als sich nach Monaten der eigentlich vorgesehene Spender absprang, bat die Chefin Stevens um die Spende ihrer Niere. Diese stimmt der Transplantation zu.

Obwohl noch nicht vollständig genesen, nahm sie nach der Operation ihre Arbeit, auf Verlangen des Konzerns, wieder auf. Als sie wegen zu starker Probleme dennoch zu Hause blieb, erhielt sie von der Vorgesetzen einen beleidigenden Anruf, warum sie nicht an ihrem Arbeitsplatz sei. Diese war zu dieser Zeit selbst noch nicht zurück am Arbeitsplatz.

Als die Chefin zurück im Büro war, machte diese Stevens lautstark für angeblich gemachte Fehler verantwortlich. Diese bekam die Kündigung ausgesprochen. „Ich fühle mich sehr betrogen“, so die Spenderin. Jedoch bereue sie nicht, die Niere gespendet zu haben, denn so habe sie einem Menschen das Leben gerettet.

Quelle:
20min.ch

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  • Ich bins

    „denn so habe sie einem Menschen das Leben gerettet“… Einem Menschen der es weder verdient hat und dem es offensichtlich scheißegal ist dass sie ihm das Leben gerettet hat sondern der sie auf die Straße wirft in einem Land in dem es kein Soziales Netz gibt welches sie auffängt. Also im schlimmsten Fall landet die Lebensretterin auf der Straße.

    Froh zu sein so jemandem das Leben zu retten ist doch echt… In so einem Fall sollte man sich seine Niere einfach wieder zurückholen.