Nach Unfall wegen weggezogenem Stuhl – 15-Jähriger verklagt seinen Mitschüler

Im Klassenzimmer gehört das Stuhlwegziehen schon seit jeher zu den Klassikern von Gemeinheiten, die sich Schüler so ausdenken. Nun führte genau so eine Aktion zu einer Schmerzensgeldklage: Ein Mitschüler soll einem 15-Jährigen in der Schule vor Unterrichtsbeginn den Stuhl weggezogen haben, kurz bevor er sich setzen wollte. Nun verklagt der 15-Jährige seinen Mitschüler und möchte 1400 Euro Schmerzensgeld haben.

Laut der Klageschrift fiel der Neuntklässler aufs Steißbein und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf. Er konnte vor Schmerzen nicht mehr aufstehen und leidet darüber hinaus noch an der Bluter-Krankheit. Deshalb kam er nach dem Unfall für drei Tage ins Krankenhaus. Außerdem habe der 15-Jährige einen bereits geplanten Osterurlaub absagen müssen, da er für längere Zeit nur habe stehen oder liegen können, nicht aber sitzen.

Verhandelt werden soll der Fall Ende Juli vor dem Amtsgericht Hannover unter dem Aktenzeichen 465 C 15083/14.

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