Die Selbstanzeige eines 10-Jährigen wegen schlechter Mathe-Note

Ein 10-jähriger Junge aus dem bayerischen Landshut schrieb die Note 5 in einem Mathe-Test – und wollte sich am Ende selbst anzeigen.

Der Viertklässler hatte aufgrund der schlechten Note zunächst so ein schlechtes Gewissen, dass er den Vater die Arbeit nicht unterschreiben lassen wollte. Deswegen kam er auf die Idee, die Unterschrift des Vaters zu fälschen.

Nachdem er dies dann erledigt hatte, plagte ihn wegen der gefälschten Unterschrift das schlechte Gewissen: Er machte sich auf den Weg zur Landshuter Polizeistation und wollte sich dort voller Reue selbst anzeigen, nachdem er den Beamten von dem Vorfall berichtete und meinte, der letzte Mathe-Test „sei in die Hose gegangen“.

Die Beamten riefen daraufhin bei dem Vater des Jungen an und erfuhren, dass er angeblich von der Absicht des Jungen wusste, sich wegen Urkundenfälschung anzuzeigen, dies aber aus erzieherischen Gründen billigen würde. Daraufhin führten die Beamten mit dem Jungen ein eindringliches Gespräch, woraufhin dieser seine Selbstanzeige zurückzog.

Quelle:
PNP.de

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  • raddi

    hmmm… wäre „Die Selbstanzeige eines 10-Jährigen wegen gefälschter Elternunterschrift“ eventuell der zutreffendere Titel?