Aus Versehen Auto „gestohlen“

In der oberbayerischen Gemeinde Kreuth wurde ein 66-jähriger Mann diese Woche aus Versehen zum „Autodieb“.

Er wollte mit seinem Auto nur Brötchen aus einer Bäckerei holen. Er parkte seinen Wagen, einen grauen BMW X1 direkt vor der Filiale. Als er danach zurück ging, stieg er fälschlicherweise in den identisch aussehenden und unversperrten Wagen desselben Fabrikats ein, der auch noch aufgrund des Komfortstart-Systems startete. Damit fuhr der Mann dann nichtsahnend nach Hause. Dort angekommen, wurde der 66-Jährige bereits von der Polizei angerufen.

Dem Fahrer des „gestohlenen“ BMW X1 fiel direkt auf, dass zwar ein identisch aussehender Wagen auf dem Parkplatz parkte, allerdings mit einem anderen Ortskennzeichen, weswegen er die Beamten alarmierte.

Letztendlich erfolgte ein Fahrzeugtausch und die kuriose Verwechslung betrachtete man mit Humor. Rechtliche Konsequenzen hat der 66-Jährige nun natürlich nicht zu befürchten.

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  • Kenguru

    ähnliches ist mir mitte der achtiziger mit einen Ford Fiesta passiert. Auf einem Großparkplatz geparkt, eingekauft, zurück zum Parkplatz, aufschließen, einsteigen, Zündung an, Motor läuft. Beim ausparken dann bemerkt … ist wohl doch nicht mein Fahrzeug (Innenraum war zu sauber). Wieder eingeparkt und zwei Reihen weiter mein Fahrzeug gefunden.

  • agtrier

    Das spricht aber nicht gerade für die Sicherheit des BMW-„Komfort“-Startsystemes.

    • tobias

      Da der Motorstart nur funktioniert, wenn sich der richtige Schlüssel im Inneren des Autos befindet, vermute ich dass der Besitzer diesen im Auto zurückgelassen hat.

  • Patenter_Anwalt

    Unglaublich, daß sich hier kein Staatsanwalt gefunden hat, der für sowas nicht mindestens eine zehnjährige Todesstrafe fordert…