Koks-Lieferung an den Vatikan

Am Flughafen Leipzig haben Zollbeamte eine Sendung mit Drogen entdeckt. Ein Päckchen mit 340 Gramm flüssigem Kokain aus Südamerika, verpackt in Kondomen. Der Adressat der Drogenlieferung: Der Vatikan.

Der Stoff mit einem Schwarzmarktwert von etwa 40.000 Euro war an die Poststelle adressiert und sollte dort wohl vom Empfänger entgegengenommen werden. Soweit kam es aber nie. Der deutsche Zoll übergab das Kokain der Polizei des Vatikanstaates. Diese wartete jedoch vergeblich auf den Empfänger. Wahrscheinlich hat dieser einen Tipp bekommen und tauchte deshalb nie auf. Gemeinsam mit dem Interpol-Büro des Vatikan sollen weitere Ermittlungen bezüglich der Hintermänner des Drogendeals erfolgen.

Betäubungsmittelgesetze gibt es im Kirchenstaat übrigens noch nicht lange. Erst nachdem im Jahre 2007 bei einem Vatikan-Mitarbeiter Kokain gefunden wurde, führte man entsprechende Regeln im Strafrecht des Vatikans ein.

Fundstelle:
n-tv.de

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