Politiker darf „Zwiebackgesicht“ genannt werden

Foto: Tobias Huch / facebook.com

In einem YouTube-Video wurde der FDP-Politiker Tobias Huch nicht nur als „Zwiebackgesicht“, sondern unter anderem auch als „Schmutzfink“, „Porno-Atze“ und „Lügen-Baron“ beschimpft. Die Unterlassungsklage gegen den islamistischen Verein Ansaar International e.V. hatte überwiegend Erfolg, bis auf die Bezeichnung als „Zwiebackgesicht“. Huch nimmt es mit Humor, auf Facebook zeigt sich der Politiker wie er ein orangefarbenes T-Shirt mit dem Aufdruck „Zwiebackgesicht“ trägt.

„Den Salafisten wurde durch das Landgericht Düsseldorf eine ganze Liste an Beschimpfungen gegen mich verboten. Nur ‚Zwiebackgesicht‘ sah man nicht als Beleidigung. Ja … eigentlich ist es ja witzig“, schrieb Huch zu dem Facebook-Bild und ergänzte: „Ich habe mir als Tobias ‚Zwiebackgesicht‘ Huch ein passendes T-Shirt erstellt.“

Vorausgegangen war der Geschichte eine Unterlassungsklage des Mainzer Politikers gegen den islamistischen Verein „Ansaar International e.V.“. Nach Angaben der „Bild“ stellte der Verein ein Video auf YouTube ein, in dem Huch als „Schmutzfink“, „Porno-Atze“, „Lügen-Baron“ und eben auch als „Zwiebackgesicht“ betitelt wurde. Das Landgericht Düsseldorf gab dem Begehren des Klägers überwiegend statt, allerdings nicht was die Bezeichnung als „Zwiebackgesicht“ angeht.

Der der Salafistenszene nahe Verein hatte sich auf Huch eingeschossen, nachdem dieser für eine Petition geworben hatte, die die sofortige Ausweisung von Salafisten aus Deutschland fordert.

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