26-jähriger Hacker muss für 334 Jahre in den Knast

Hacker

Ein 26-jähriger Hacker wurde bereits 2013 in der Türkei zu einer Haftstrafe von insgesamt 199 Jahren wegen Phishing-Attacken in 43 Fällen verurteilt. Nun hatte ein türkisches Gericht über 11 weitere Fälle zu entscheiden und verurteilte den Mann dafür zu insgesamt weiteren 135 Jahren Gefängnis.

In dem kürzlich entschiedenen Fall verurteilte das Gericht in Mersin den Hacker zu insgesamt 135 Jahren Haft, weil er zusammen mit mehreren Komplizen die Kreditkarteninformationen von mindestens 11 Personen erbeutet und an andere Kriminelle verkauft hat.

Damit ist Onur K. aktuell in der Türkei angeblich Rekordhalter mit der noch am längsten zu verbüßenden Freiheitsstrafe von insgesamt 334 Jahren.

Sämtliche Taten soll der Mann mit 11 weiteren Komplizen seit 2013 begangen haben, indem sie Internetseiten von Banken „geklont“ haben, sodass diese 1 zu 1 wie das Original ausgesehen haben. Dabei konnten die Täter dann die Login-Informationen von Nutzern abgreifen, welche sich auf den Fake-Seiten zum Online-Banking anmelden wollten. Diese Daten wurden dann weiterverkauft an andere Kriminelle.

Insgesamt wurde er zu der astronomisch hohen Gesamtfreiheitsstrafe wegen verschiedener Cybercrime-Delikte verurteilt, unter anderem Identitätsdiebstahl, Hacking, Webseiten-Fälschung, Zugangsbetrug und Überweisungsbetrug.

Fundstellen:
Daily Sabah Turkey vom 10.01.2016
ZDNet.com vom 12.01.2016

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  • Chris

    Vielleicht kommt er wegen guter Führung schon nach 113 Jahren raus.

    • Leser

      Artikel lesen hilft!
      Er heisst „Onur K.“, nicht „Uli H.“ ;)

      (und die Halbstrafe wären 167 Jahre)