Mit Falschgeld in den Puff – Von Papa verpetzt

Puff

In Dortmund ereignete sich diese Woche eine kuriose Puff-Panne eines 16-Jährigen. Auf der Rotlichtmeile „Linienstraße“ sprach der Jugendliche eine 43-jährige Prostituierte an und wollte Oralsex. Daraufhin konnte man sich auf einen Preis von 20 Euro einigen.

Dabei verlangte die 43-Jährige Vorkasse. Der 16-Jährige zückte einen 20-Euro-Schein hervor, den die Prostituierte auf den ersten Blick als Falschgeld enttarnen konnte. Sie verlangte einen anderen Schein. Danach zog der 20-Jährige einen weiteren Schein hervor, der von ihr ebenfalls sofort als schlechte Fälschung enttarnt wurde. Von dem Vorfall peinlich berührt, rannte der Jugendliche Hals über Kopf davon und ließ sich nicht von ihr festhalten.

Der 16-Jährige machte aber einen entscheidenden Fehler: Er vergaß in den Räumlichkeiten des Puffs seinen Rucksack – in dem zufälligerweise Porträtfotos von ihm selbst waren. Somit ein leichtes Spiel für die Ermittler: Nachdem ein Richter der Öffentlichkeitsfahndung zugestimmt hatte, stellte die Polizei ein Fahndungsbild des Jugendlichen ins Internet. Es dauerte nicht einmal eine Stunde und schon war seine Identität geklärt. Ausgerechnet sein Vater erkannte den Jugendlichen und rief die Polizei an.

Nun ermittelt die Polizei Dortmund gegen den 16-Jährigen wegen des Verdachts des Inverkehrbringens von Falschgeld gemäß § 147 StGB.

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