US-Senator will Pornoblocker für Smartphones

Pornoblocker
Foto: Symbolbild

Der republikanische Senator Todd Weiler aus dem US-Bundesstaat Utah hat einen neuen Gesetzesvorschlag eingebracht, der pornografische Inhalte auf dem Handy unterbinden soll. Dabei stehe der Jugendschutz im Mittelpunkt. Für Weiler stellt Pornografie nämlich eine „Gefahr für die öffentliche Gesundheit“ dar. Es nicht das erste Mal, dass der Senator seine Ablehnung gegenüber Pornografie zum Ausdruck bringt.

Konkret wird gefordert, dass auf Smartphones als Standard eine Software vorinstalliert sein soll, die pornografische Inhalte blockiert. Nutzer sollen die Möglichkeit haben, dezidiert Inhalte freischalten zu lassen. Gerechtfertigt wird das mit dem Jugendschutz. Gegenüber TechCrunch sagte Weiler, ein Handy sei wie ein „Verkaufsautomat für Pornografie“. Außerdem verweist der Abgeordnete auf ähnliche Regelungen in England.

Wenn der Gesetzesvorschlag tatsächlich in geltendes Recht umgesetzt werden muss, wären die Internet-Provider und die Smartphohne-Hersteller dazu verpflichtet, spezielle Filter für Utah einzuführen. Doch der Vorschlag stößt in der Branche auf keine Gegenliebe, wie man anhand der Äußerungen von Pete Ashdown vom ISP Xmission sehen kann. Dieser nennt das Gesetzesvorhaben „unrealistisch“ und vergleicht den Vorschlag mit den Zensurmaßnahmen in China.

Es ist nicht das erste Mal, dass Weiler zu diesem Thema Aufmerksamkeit erregt: „Pornografie ist keine Sexualkunde“, sagte Weiler vor einiger Zeit über die Tatsache, dass Pornografie als Gesundheitsrisiko eingestuft wurde. „Kein Junge oder Mädchen muss sich solche Bilder ansehen“, betonte er.

Fundstelle:
futurezone.at vom 24.05.2016

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  • Ich bins

    „Kein Junge oder Mädchen muss sich solche Bilder ansehen“ – Stimmt. Und genau aus diesem Grund sind irgendwelche Blocker auf Smartphones sinnlos. Wer sich Pornos angucken WILL der tuts trotz solcher Sperren, wers nicht will der tuts auch ohne nicht.

    Auserdem gibts auch (Überraschung) noch PCs.