Döner im Bus – Polizei muss Fahrgast aus Bus tragen

Döner im Bus
Foto: Dieter - flickr.com - CC BY-NC-SA 2.0 (bearbeitet)

Döner ist lecker – am besten mit viel würziger Knoblauchsauce. Bei Mitmenschen macht man sich damit nur bedingt beliebt. Für richtigen Ärger sorgte in Berlin ein Mann mit Döner im Bus und wurde schließlich von der Polizei aus dem Bus getragen.

Um die Geruchsbelästigung anderer Fahrgäste durch übelriechende Speisen und das Risiko von Verunreinigungen des Fahrzeuges zu verhindern, haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in ihren Beförderungsbedingungen geregelt, dass es Fahrgästen untersagt ist, „die Verkehrsmittel mit offenen Speisen (Speiseeis o. Ä.) und offenen Getränken zu betreten bzw. diese während der Fahrt zu konsumieren“.

Ein 57-Jähriger Mann wollte dennoch den Bus mit einem Döner in der Hand nutzen. Der Busfahrer forderte ihn an der nächsten Haltestelle auf, den Bus zu verlassen. Der 57-Jährige weigerte sich jedoch und griff den Busfahrer körperlich an.

Auch die herbeigerufene Polizei konnte den renitenten Fahrgast nicht zum Aussteigen überreden. Als ultima ratio griffen dann die Beamten selbst zu körperlicher Gewalt und trugen den Mann kurzerhand aus dem Bus.

Fundstelle:
WELT vom 11.02.16

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