Polizei klärt Mord im Tierreich auf

Tierreich
Foto: Symbolbild

Die Aachener Kriminalpolizei konnte jetzt den Tod eines jungen Kaninchens aufklären. Damit bleibt die Aufklärungsquote bei Mord und Totschlag des Kommissariates für Todesermittlungen bei 100 Prozent.

Am Boden zerstört und zutiefst traurig hatte eine Aachenerin Mitte Juni den Tod ihres Kaninchens Moppel (Name geändert) bei der Polizei angezeigt. Es sah nach einem gewaltsamen, nicht natürlichen Tod aus. Der Kadaver wies nicht mit dem Leben vereinbarende Verletzungen auf, wie es nüchtern im Fachjargon heißt. Im Klartext: Der Kopf war ab und dazu noch weg.

Die Ermittlungen nahmen ihren Lauf. „Wer kann so etwas tun? Und dann – warum?“ wurde damit zur Schlüsselfrage. Es galt sowohl im Tierreich als auch im Leben des homo sapiens zu ermitteln. Unter Letzterem gab es wohl eine Person, die gegen die Kaninchenbesitzerin einen gewissen Groll hegte. Diese Spur lief jedoch ins Leere; ein Tatverdacht erhärtete sich nicht.

Da Ermittlungen in alle Richtungen laufen, bediente man sich auch eines sogenannten Tierexperten. Letztendlich setzte der Fachmann die Fahnder auf die richtige Spur. Der dringende Tatverdacht richtet sich nunmehr gegen einen Marder. Breit angelegte Ermittlungen ergaben, dass der Marder seine Beute, wie im vorliegenden Fall, erlegt und dann arttypische Verhaltensweisen an den Tag legt. Genau wie am Tatort.

Die Akte konnte geschlossen werden. Haften bleibt, dass im Tierreich auch nicht alles ok oder schön ist.

Quelle:
Polizei Aachen

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