Professor bricht Vorlesung ab – 500 Euro Geldbuße

Vorlesung
Foto: Symbolbild

Das Verwaltungsgericht Münster musste sich kürzlich mit der Frage beschäftigen, ob der Vorlesungsabbruch eines Hochschulprofessors mit einer Geldbuße in Höhe von 500 Euro im Rahmen eines Disziplinarverfahrens geahndet werden durfte.

Der Kläger ist Hochschulprofessor einer Fachhochschule auf Lebenszeit und vertritt das Lehrgebiet Konstruktionstechnik. Seit Beginn seiner Tätigkeit lehrte er regelmäßig auch das Pflichtfach Konstruktionslehre 1. Die Veranstaltung besteht regelmäßig aus vier Semesterwochenstunden, davon 2 Stunden Vorlesung, 1 Stunde Übung und 1 Stunde Praktikum.

Soweit der Kläger meine, er sei im Hinblick auf die ihm zustehende Lehrfreiheit zum – einmaligen – Abbruch der Vorlesung berechtigt gewesen und habe der Weisung in der vorliegenden Form nicht Folge leisten müssen, habe er seine rechtliche Stellung als verbeamteter Hochschullehrer verkannt.

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