Beweissicherung extrem – Polizist springt in eiskalten See

See
Foto: S. Fünf-Seen-Land - flickr.com - CC BY-SA 2.0 (bearbeitet)

Wenn es um die Verfolgung des Besitzes von Kleinmengen an Marihuana geht, ist man in Bayern besonders streng. Ein Polizist in Starnberg zeigte bei der Beweissicherung besonderen Einsatz und sprang in den eiskalten See.

Auf einem Steg an der Seepromenade entdeckte eine Zivilstreife der Polizei die Täterin. Das 17-jährige Mädchen steckte sich gerade einen Joint an und rauchte die ersten Züge. Als die Frau bemerkte, dass ihr Gesetzeshüter gegenüberstehen, warf sie den Joint in den See.

Mit den Füßen versuchte sie den schwimmenden Joint unter Wasser zu halten. Um sie an der Beweisvernichtung zu hindern, fesselten die Beamten die Täterin schließlich.

Weil der Joint in der Zwischenzeit bereits versunken war, begab sich der Beamte in das kalte Wasser des Starnberger Sees um die Drogenzigarette sicherzustellen.

Im Anschluss wurde auch die Wohnung der 17-Jährigen durchsucht, wobei weitere geringe Mengen der Drogen gefunden wurden. Ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde eingeleitet.

Quelle:
merkur.de vom 05.08.12

Schlagworte:
, , , , , , , , , , , ,
  • schoeps

    Verhältnismäßigkeit? :D

    • Ozzy

      War schon verhältnismäßig… kalt :-D