Gerichtstermin verpasst – nach Marihuana riechend zur Bundespolizei

Marihuana
Foto: Symbolbild

Das empfanden Dienstagmorgen (15. November) selbst die eingesetzten Bundespolizisten, die so manches schon am Dortmunder Hauptbahnhof erlebt haben, als kurios. Ein 22-Jähriger betrat die Wache mit der Bitte, dass die Bundespolizei das Dortmunder Amtsgericht informieren solle. Er hatte einen Gerichtstermin verpasst. Dummerweise roch der Mann aus Bergkamen nach Marihuana, welches dann auch in seiner Kleidung sichergestellt wurde.

Gegen 09:00 Uhr betrat der Mann die Wache und erklärte sichtlich nervös, dass er einen Gerichtstermin wegen „Schwarzfahrens“ am Dortmunder Amtsgericht verpasst hatte. Als Grund gab der 22-Jährige die Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn an. Deswegen bat er die Bundespolizisten das Gericht telefonisch über seine Abwesenheit zu informieren. Weil den Mann eine „pflanzliche“ Duftwolke umgab, wurde er durch Einsatzkräfte überprüft. Diese stellten in seiner Kleidung Marihuana sicher.

Die Bundespolizei kam der Bitte des Bergkameners nach und informierte das Gericht, auch über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen unerlaubten Drogenbesitzes gegen den 22-Jährigen.

Quelle:
Pressemitteilung der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

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  • Michael Muth

    is soetwas eine zeile wert? ein mann hat sein zug verpasst und kam net zum gericht. durch zufall bekam die polizei mit dass er nach hanf roch und nahm dieses auch an sich.
    ich hoffe mal dass solche sinnloshanfgeschichten bald der vergangenheit angehoeren. oder hat er jemanden geschaedigt oder sich unruehmlich bereichtert? oh man … armes deutschland