Mutmaßlicher Dealer fiel Beamten durch Überfahren von roter Ampel auf

Ampel
Foto: Symbolbild

Das war nicht unbedingt sein Tag. An der Kreuzung Viktoriastraße/Kurt-Schumacher-Straße/Kamener Straße hat ein 33-jähriger Dortmunder am Samstagabend (28. Januar) offenbar eine Rotlicht zeigende Ampel „übersehen“. Ebenso wie den entgegenkommenden Streifenwagen, dessen Insassen sein Verhalten keineswegs übersahen. Im Gegenteil: Sie folgten dem Auto des Dortmunders, der mit hoher Geschwindigkeit weiter fuhr, und konnten ihn an der Kamener Straße anhalten. Der Rotlicht-Verstoß dürfte nun sein kleinstes Problem sein…

Denn als die Beamten den Mann gegen 21 Uhr in seinem Auto kontrollierten, machte dieser einen äußerst nervösen und zittrigen Eindruck. Dass dies nicht nur von einer nicht vorhandenen gültigen Fahrerlaubnis herrührte, zeigte ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest. Dieser fiel nämlich positiv aus. Und war für die Polizisten der Grund, sowohl den 33-Jährigen und seine 26-jährige Beifahrerin aus Dortmund als auch das Auto zu durchsuchen. Und gleich mehrfach wurden sie fündig: Nicht nur kamen diverse Betäubungsmittel (mutmaßlich Amphetamine und Marihuana) und passende Verpackungsutensilien ans Tageslicht, sondern auch mehrere Waffen wie zum Beispiel ein Teleskopschlagstock sowie Messer.

Die beiden Fahrzeuginsassen mussten anschließend den Weg ins Polizeigewahrsam antreten. Bei einer anschließenden Durchsuchung an der Wohnadresse fanden die Beamten unter anderem weitere Betäubungsmittel in nicht geringen Mengen.

Der 33-Jährige befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Seine Begleiterin wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Quelle:
Polizei Dortmund

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  • schmidt123

    manchmal wohnt das Glück in einer roten 60-Watt-Glühbirne :-D

    Je weniger von diesen zugedröhnten Typen im Straßenverkehr unterwegs sind, desto besser.