Kevin allein zu Haus

Kevin
Foto: Symbolbild

Ein 12-jähriger Kevin aus Eschweiler hatte am Donnerstag die „110“ gewählt und die Polizei gebeten, nach dem Rechten zu schauen.

Er sei alleine zu Hause. Die Eltern seien wohl einkaufen. Er habe Angst. Im Garten höre er Geräusche und der Bewegungsmelder habe das Licht eingeschaltet. „Das geht nur, wenn sich Menschen im Garten bewegen“, so der aufgeweckte Kleine in seinem Notruf. Jetzt höre er auch Klopfen gegen die Rollläden. Die Polizei war ruckzuck da. Der Junge war die ganze Zeit in der Leitung geblieben. Wie vereinbart öffnete er die Haustüre, so dass die Beamten sich umschauen konnten. Natürlich auch im Garten. Hier entdeckten sie allerdings nichts Auffälliges. Wahrscheinlich war es des Nachbarn Katze.

Selbstverständlich ließen sie den kleinen Mann nicht alleine. Gemeinsam warteten das Trio auf den Papa, dem erst einmal der Schrecken durch die Glieder fuhr, als nach einer Viertelstunde zurück kam und die Polizei vor seiner Haustüre stehen sah.

Ende gut – alles gut. Der kleine Mann hat alles richtig gemacht. Schön zu wissen, dass die junge Generation auch die „110“ kennt und nun zu schätzen weiß.

Quelle:
Polizei Aachen

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