Im Schneehaufen vor der Polizei versteckt

Schneehaufen
Foto: Smybolbild

Die aktuelle Wettersituation scheint auch für mutmaßliche Einbrecher neue Versteckmöglichkeiten zu eröffnen: So hat sich im nordrhein-westfälischen Meinerzhagen ein Mann in einem Schneehaufen vor der Polizei versteckt. Die Beamten einer Streife entdeckten den Verdächtigen erst nach genauerem Hinsehen, wie die Polizei mitteilte.

Polizeibeamte waren am frühen Samstagmorgen, gegen 1.30 Uhr, auf Streifenfahrt in der Beethovenstraße. Dort bemerkten sie einen verdächtigen PKW samt zweier Personen, die sich in der Nähe des Gemeindehauses aufhielten.

Nachdem die Beamten ihren Streifenwagen gewendet und geparkt hatten, trafen sie nur noch einen Mann an. Den zweiten entdeckten sie erst nach genauerem Hinsehen. Er hatte sich zwischenzeitlich in einem Schneehaufen versteckt. Bei der anschließenden Kontrolle samt Durchsuchung des Fahrzeugs sowie der beiden Männer mussten die Beamten mehrere Feststellungen machen:

Im PKW befanden sich mehrere Kupfer-Fallrohre sowie Aufbruchwerkzeug. Diese konnten dem Gemeindehaus zugeordnet werden und waren dort offenbar gerade abmontiert worden. Das Fahrzeug war nicht zugelassen. Der mutmaßliche Fahrer des PKW war nicht in Besitz einer Fahrerlaubnis.

Bei ihrer Tat richteten die Täter mehrere hundert Euro Sachschaden an. Der PKW wurde sichergestellt. Der 47-jährige gebürtige Lüdenscheider konnte keinen festen Wohnsitz vorweisen und wurde vorläufig festgenommen. Sein Begleiter, ein 42-jähriger Meinerzhagener, wurde entlassen. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

Fundstelle:
Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis vom 16.01.2017

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