Diskussion über Immanuel Kant endet mit Schüssen

Immanuel Kant
Foto: Immanuel Kant (1724-1804)

Stellt man sich eine Streiterei über einen Philosophen bildlich vor, wird man wohl ein sehr gesittetes, vielleicht gar langweiliges Szenario vor Augen haben. Ganz anders entwickelte sich eine solche Diskussion über Immanuel Kant in Russland – am Ende fielen Schüsse.

Immanuel Kant (1724-1804) zählt zu den bedeutendsten Vertretern der abendländischen Philosophie und sein Werk „Kritik der reinen Vernunft“ steht für den Beginn der modernen Philosophie. Geboren wurde Kant in Königsberg, dem heutigen Kaliningrad in Russland. In eben diesem Land kam es zu der heftigen Auseinandersetzung über seine Person.

Obwohl sich der Sachverhalt bereits im Jahr 2013 ereignete, wird der Fall derzeit massiv bei Facebook und Twitter verbreitet. Beim Einkaufen in der russischen Stadt Rostow am Don trafen die Kontrahenten aufeinander. Der Täter kam mit einem anderen Kunden ins Gespräch, woraus sich eine Diskussion über den Philosophen entwickelte. Aus dem Wortgefecht entwickelte sich bald eine handfeste Streiterei. Der Täter schlug seinem Gegenüber zuerst mit der Faust ins Gesicht und schoss ihn danach mit einer Luftpistole an.

Das Opfer war zum Glück bald wieder außer Lebensgefahr. Der Täter hatte sich wegen des Vorfalls der vorsätzlichen schweren Körperverletzung zu verantworten. Dafür drohen in Russland bis zu 15 Jahre Haft.

Quelle:
Augsburger Allgemeine

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