Knöllchen-Dauerauftrag an die Polizei Dortmund

Kuriose Fahndungsaktion

Dauerauftrag
Foto: Symbolbild

Die Polizei Dortmund erhält jeden Monat Geld von einem Unbekannten. Die Geschichte fing am 7. Januar 2016 an, als Dortmunder Beamte einem polnischen Autofahrer einen Strafzettel über 30 Euro ausstellten, da dieser bei der Fahrt nicht angeschnallt war.

Das Verwarngeld in Höhe von 30 Euro hat anschließend ein Bekannter des 33-jährigen Polen per Überweisung bezahlt. Dabei scheint er jedoch gleich einen Dauerauftrag eingerichtet haben, sodass die Polizei von ihm jeden Monat 30 Euro erhält.

„Pünktlich zum 22. eines jeden Monats erreichen uns somit 30 Euro“ teilt die Polizei Dortmund hier auf Facebook mit. Nun wurde dort eine kuriose Suchaktion gestartet. Die Polizei sucht nach dem „unbekannten Spender“, der nun seit über einem Jahr monatlich 30 Euro überweist. 420 Euro sind bereits zusammen gekommen, davon 390 Euro ohne Rechtsgrund.

Der Dauerauftrag konnte bei der Bank auch nicht eingestellt werden, weil sowohl der 33-jährige Fahrer als auch sein Bekannter „unbekannt verzogen“ seien und nicht auf Schreiben reagieren. Die Polizei bittet daher nun um Mithilfe über das Internet und erwartet sich Hinweise zum Verbleib der beiden Männer. Reich wird die Polizei allerdings durch diesen Dauerauftrag nicht: „Bislang überwiesen unsere Kollegen natürlich das Geld zurück. Das wird auch weiterhin geschehen“.

Fundstelle:
LTO.de

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  • Torbinat0r

    erm, wie wäre es mit einfach NICHT mehr zurücküberweisen? das würde ganz gewiss die motivation etwas zu unternehmen steigern….

  • Wibbely Zeugs

    Das ist doch bestimmt nur eine liebe Spende! Jetzt ärgert der Arme Tropf, dass alle seine Spenden abgewiesen werden.