Dumm gelaufen für den Streifenwagenbespucker

Streifenwagenbespucker
Foto: Symbolbild

In den Abendstunden des 5. Aprils steht ein Streifenwagen an der Bruchstraße im Bochumer Stadtteil Wiemelhausen.

Gegen 20.15 Uhr beobachtet ein Beamter im Rückspiegel, wie sich ein Fußgänger in Richtung des Polizeifahrzeuges bewegt. Will die Person vielleicht einen Hinweis geben oder nur eine Frage stellen? Sehr schnell zerschlagen sich diese Vermutungen, spuckt der junge Fußgänger doch unvermittelt gegen die Heckscheibe des Autos.

Der Polizist stellt den Mann sofort zur Rede und überprüft dessen Personalien. Dabei stellt sich heraus, dass der Bochumer (20) mit einem Haftbefehl gesucht wird. Wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz hat er eine Geldstrafe von ca. 200 Euro zu zahlen oder muss ersatzweise für 20 Tage ins Gefängnis.

Da der Heranwachsende diesen Geldbetrag nicht dabei hat, nehmen die Beamten den 20-Jährigen mit zur Wache. Hier erhält der Bochumer die Gelegenheit, Personen kontaktieren zu lassen, die ihm das Geld ausleihen.

Da dieses Vorhaben scheitert, nimmt der Bochumer nun erneut Platz in dem von ihm bespuckten Streifenwagen und wird in die örtliche Justizvollzugsanstalt gefahren. Dumm gelaufen!

Quelle:
Polizei Bochum

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  • Torbinat0r

    20 Uhr, 20 Jahre, 200 Euro, 20 Tage Haft,… klingt wie der Anfang einer billigen MasterCard Werbung!