Gummipuppe „Ingo“ gerettet

Gummipuppe "Ingo"
Foto: Polizei Mainz

Eine auf dem Rhein treibende Gummipuppe mit den Namen „Ingo“ hat bei Mainz zu einem Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr geführt. Mehrer Anrufer meldeten der Notrufzentrale eine leblose, nackte Person auf dem Fluss. Die Polizei stellt keine weiteren Ermittlungen an.

Zwei Hubschrauber, Polizei, Feuerwehr und die hessische Wasserschutzpolizei suchten nach den Anrufen das Wasser ab, konnten aber bald Entwarnung geben: Was von einer gewissen Entfernung aus wie ein Mensch aussah, war nur eine Gummipuppe. Bei dem vermeintlich leblosen Körper angekommen, stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Puppe sogar einen Namen trägt. “Ingo“ habe auf der Schulter des Schwimmkörpers gestanden.

Zuvor hatte das Online-Portal „merkurist“ über den Zwischenfall berichtet. Laut Polizei wird es keine weiteren Ermittlungen geben, da nicht festgestellt werden konnte, ob der Einsatz absichtlich provoziert worden ist. Offenbar nahmen die Beamten den Vorfall ohnehin selbst nicht ernst. Auf Bildern der Polizei Mainz ist zu sehen, wie Gummipuppe „Ingo“ auf dem Rücksitz des Polizeifautos angeschnallt etwas zerknautscht den Ort des Geschehens verlässt.

Fundstelle:
haz.de vom 13.06.2017

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