Schlangenbiss führt zu Betäubungsmittelaufgriff

Schlangenbiss
Foto: Symbolschlange

Am Samstag, 08.07.2017, gegen 21.00 Uhr, wurde die Polizei in Lörrach durch die Integrierte Rettungsleitstelle über einen Schlangenbiss in Kenntnis gesetzt.

Eine junge Frau hatte über Notruf gemeldet, dass sie in ihrer kürzlich bezogenen Wohnung von einer Schlange gebissen worden war, als sie in ihrer Küche an einem Müllsack hantierte. Unklar war, wie die Schlange in den Müllsack kam, und ob es sich möglicherweise um ein giftiges Exemplar handelte.

Durch einen aus der Freizeit alarmierten Polizeibeamten konnte die ca. 70 cm lange Schlange als ungiftige „asiatische Kletternatter“ identifiziert, unverletzt geborgen und angemessen untergebracht werden. Die durch den Biss leicht verletzte junge Frau wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus verbracht.

Ermittlungen in der Nachbarschaft ergaben, dass der Vormieter der Wohnung verschiedene Schlangen gehalten und offensichtlich eines der Tiere bei seinem Auszug vergessen hatte.

Im Rahmen der Ermittlungen konnte bei einem der befragten Nachbarn Cannabisgeruch aus dessen Wohnung festgestellt werden. Die daraufhin durchgeführte Wohnungsdurchsuchung führte zum Fund geringer Mengen diverser Betäubungsmittel.

Quelle:
Polizei Freiburg

Schlagworte:
, , , , , , , ,
  • Dan

    Deshalb nie mit den grünen reden. Undankbares Gesindel.

    • Vorador

      Jap, wenn Hilfsbereitschaft zu einer Wohnungsdurchsuchung führt ist eindeutig eine Grenze überschritten. Zumal von einem Cannabiskonsumenten keine Gefahr ausgehen dürfte die in meinen Augen so einen Schritt rechtfertigt.