Suche nach Katze auf Heimweg nicht unfallversichert

unfallversichert
Foto: Symbolkatze

Das Sozialgericht Landshut hat entschieden, dass die Suche nach dem Haustier auf dem Nachhauseweg von der Arbeit nicht dem gesetzlichen Unfallversicherungsschutz unterliegt.

Ein Arbeitnehmer kam nach seiner Spätschicht zu Hause an und ging auf einem gepflasterten Gehweg in Richtung Haustür. Da fiel ihm ein, er müsse nach seiner Katze Ausschau halten. Hierzu betrat er den neben dem Gehweg befindlichen Rasen. Etwa einen Meter neben dem Gehweg rutschte er auf dem nassen Rasen aus und zog sich dabei eine Schulterverletzung zu.

Das SG Landshut hat den Versicherungsschutz verneint.

Nach Auffassung des Sozialgerichts kann jede privat motivierte Verrichtung den Versicherungsschutz sofort beenden. Zum Zweck einer privaten Verrichtung sei nicht einmal der geringste Umweg ohne Folgen für den Versicherungsschutz. Nicht schon allein der Gedanke an die Katze, aber bereits der erste Schritt zum Zweck ihrer Suche sei somit unversichert gewesen.

Quellen:
Pressemitteilung des SG Landshut v. 31.07.2017
Juris.de

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  • CobraCommander

    Wichtig ist bei allen derartigen Vorfällen:
    Den Rettungswagen immer erst zum Fachanwalt und erst hinterher in die Klinik fahren lassen. Da entscheiden zum Teile derartige Nuancen über Kopf und Kragen…