Anwältin soll Sex mit Häftlingen in Gefängnis gehabt haben

Außerdem wirft man der Juristin Schmuggel von Medikamenten in die JVA vor

Anwältin
Foto: G. Elser - wikimedia - CC BY 3.0 DE (bearbeitet)

Einer Anwältin wird von der Berliner Staatsanwaltschaft vorgeworfen, verschreibungspflichtige Medikamente in die Justizvollzugsanstalt Moabit geschmuggelt zu haben. Medienberichten zufolge habe die Juristin außerdem sexuellen Kontakt zu mehreren Mandanten innerhalb des Gebäude-Komplexes des Kriminalgerichts Moabit gehabt.

Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet auf Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz. Insgesamt 20 Tabletten des Opioids Tilidin habe die Strafrechtlerin in die JVA geschmuggelt und dort einem Häftling übergeben. Tilidin wird aufgrund seiner berauschenden Wirkung häufig als Partydroge missbraucht. Ziel der Aktion sei gewesen, das Medikament im Gefängnis „gewinnbringend“ weiter zu verkaufen, so die Anklageschrift. Der 37 Jahre alte Häftling sitzt als Mitangeklagter auf der Anklagebank, so eine Sprecherin des Kriminalgerichts Moabit.

Im Laufe der Ermittlungen soll laut Medienberichten außerdem herausgekommen sein, dass die Anwältin im genannten Gebäudekomplex Sex mit mehreren Mandanten gehabt habe. Der Staatsanwaltschaft läge eine entsprechende Videoaufzeichnung vor. Darauf sei die 40-jährige Juristin im Anwaltszimmer beim sexuellen Verkehr mit einem Mandanten zu sehen. In derselben Räumlichkeit soll es auch zur Übergabe der Medikamente gekommen sein.

Quelle:
welt.de

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  • AF

    Seit wann darf denn ein Anwaltszimmer überwacht werden?

  • Mich beschleicht das Gefühl, man wollte bisschen was aufbauschen und hat das mit dem einvernehmlichen Verkehr dazugebracht.

    Naja, jedenfalls glaube ich, das Thema Pillen wird ihr das Genick brechen.

    • Red Hirsching

      Heißt das, Sie kommen uns in Zukunft nicht mehr „besuchen“?