Bayerische Justizkasse mahnt für 70 Cent Porto 1 Cent an

Justizkasse
Foto: Symbolbild

Die bayerische Justizkasse hat per Post bei einem Mann einen Restbetrag von 1 Cent angemahnt – und dafür 70 Cent Porto gezahlt.

Ein Sprecher des Oberlandesgerichts Bamberg bezeichnete den Vorfall als unglücklich. Der Mann aus Dingolfing hat nach einem Gerichtsverfahren als letzte Rate einen Geldbetrag von 223,01 Euro zu zahlen gehabt. Dabei hat er den Restbetrag abgerundet und so letztendlich nur 223,00 Euro überwiesen. Aus Sicht des OLG Bamberg sei dies unverständlich, da man ja beim Online-Shopping auch nicht einfach weniger überweisen und damit durchkommen könne.

Nach Angaben des OLG Bamberg widersprach die Mahnung den internen Kleinbetragsregelungen. In einem Fall wie diesem werde im Sinne der Wirtschaftlichkeit normalerweise auf eine postalische Mahnung verzichtet. Nun wurde dem Mann die Restforderung von einem Cent erlassen. Da hat er ja nochmal Glück gehabt.

Quelle:
LTO.de

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2 Kommentare zu Bayerische Justizkasse mahnt für 70 Cent Porto 1 Cent an

  1. Da sind halt Pfennigfuchser und Korinthenkacker am Werk. Es gab ja auch Bezirksrevisoren, welche Notaren verpflichtend aufgaben, Pfennigbeträge aus Notarkostenrechnungen nachzufordern. Gesetz ist Gesetz, wo käme man sonst hin? Ins Irrenhaus, wohin denn sonst! :-)

  2. Die bayrische Justizkammer sollte sich einfach von den Reichsbürgern beraten lassen, dann könnten sie Briefe für nur 6 Cent verschicken.
    Demnächst also in Justillon: Wieso Reichsbürger alle Rechnungen um 5 Cent kürzen. :p

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