Die 8 Beiträge der vergangenen Woche

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Matherätsel

Ein 29-Jähriger muss sechseinhalb Jahre in Haft, weil er einen Bekannten niedergestochen hat. Grund dafür war ein Matherätsel auf Facebook. Im April hatten zwei Männer aus Wismar auf Facebook über die Lösung eines Matherätsels gestritten. Zuerst beschimpften und bedrohten sie sich nur gegenseitig über das Internet. Als der 29-Jährige Täter seinen 19-jährigen Bekannten am nächsten Tag zufällig in der Stadt …

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Scheibenkratzen

Am Montagmorgen (28.11.2016) stahl ein Unbekannter einen Kleintransporter im Ansbacher Stadtgebiet. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Der Fahrer des Firmenwagens ließ gegen 07:00 Uhr in der Weinbergstraße den Motor des weißen Renault Master mit dem amtlichen Kennzeichen AN - BM 147 an und kratzte die Scheiben frei. Als der Mann sich einige Meter vom Fahrzeug entfernte, bemerkte er einen Unbekannten, …

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Bruder

Nachdem ein Mann am Donnerstagmorgen den Tod seines Bruders gemeldet hatte, ermittelt nun auch die Kriminalpolizei. Der 49-Jährige informierte gegen 09:00 Uhr den Brandschutzrettungsamt darüber, dass sein 45-jähriger Bruder verstorben sei. In der von beiden gemeinsam bewohnten Wohnung im Kurt-Schumacher-Ring in Rostock wurde der Verstorbene von den Einsatzkräften in der Küche sitzend auf einem Stuhl tot aufgefunden. Eine hinzugezogene Kassenärztin …

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Rumgebrülle

Ein der Reichsbürgerszene angehöriger Mann zog vor Gericht das übliche Theater ab. Nachdem er mehrmals vom Richter ermahnt wurde, verhängte dieser gegen den Angeklagten ein Ordnungsgeld in Höhe von 150 Euro, ersatzweise drei Tage Ordnungshaft, weil sich dieser „in der Hauptverhandlung trotz mehrfacher Abmahnung einer Ungebühr dadurch schuldig gemacht“ habe, dass er seine „Stimme lautstark“ erhob. Hiergegen wehrte sich der Angeklagte vor dem Oberlandesgericht Hamm erfolglos. Denn auch dort sah man das Verhalten des Angeklagten als eine Ungebühr an, die sanktioniert werden kann.

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Abzugsverbot für "Herrenabende" einer Anwaltskanzlei nicht zwingend

Sind die Aufwendungen für sogenannte „Herrenabende“ einer Anwaltskanzlei steuerlich abzugsfähig? Nein, entschied das Finanzgericht Düsseldorf noch 2013. Dem Abzug stehe das Abzugsverbot für Aufwendungen für Jagd oder Fischerei, für Segel- oder Motoryachten sowie für ähnliche Zwecke entgegen. Der Bundesfinanzhof (BFH) hob das Urteil hingegen auf und verwies die Sache zur neuen Entscheidung an das Finanzgericht Düsseldorf zurück. Betriebsausgaben für die Bewirtung und Unterhaltung von Geschäftsfreunden im Rahmen eines Gartenfests fallen nicht zwingend unter das Abzugsverbot des Einkommensteuergesetzes (EStG).

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Alter Mann

Ältere Menschen müssen es hinnehmen, als „Opa“ oder „alter Mann“ betitelt zu werden, es sei denn, der Bezeichnung kommt eine über die bloße Kennzeichnung hinausgehende abwertende Konnotation zu. In der Bezeichnung „alter Mann“ liegt für sich betrachtet noch keine Herabwürdigung, mit welcher dem so Bezeichneten sein personaler oder sozialer Geltungswert abgesprochen und seine Minderwertigkeit zum Ausdruck gebracht wird. Dies hat das Oberlandesgericht Hamm in einem Revisionsverfahren festgestellt und die Verurteilung wegen Beleidigung aufgehoben.

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Lügenmeister

Ein 30-jähriger Unterallgäuer muss für 22 Monate ins Gefängnis, weil er mit einem umfangreichen Lügengerüst seine Freundin beeindrucken wollte. Mit fatalen Folgen für die Betroffenen. Dabei war der Mann erst vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden und wollte sich ein ehrliches Leben aufbauen. „Irgendwann ist Schluss“, befand Richterin Barbara Roßdeutscher.

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Fastfood-Kette

In den USA haben drei Kunden des Tex-Mex-Anbieters Chipotle Klage eingereicht, weil sie sich von den Kalorien-Angaben der Fastfood-Kette getäuscht fühlen. Nach Ansicht der Kläger soll der Fastfood-Anbieter Chipotle die Kalorienangaben für sein "Chorizo Burrito" zu niedrig angegeben haben. Der Fladen enthält laut Menü eine Füllung aus Huhn, Paprikawurst, Reis, Bohnen, Tomate und Käse, kostet knapp 8 Dollar und wird …

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