Die 5 Beiträge der vergangenen Woche

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Hirntumor

Die australische Bloggerin Belle Gibson vermarktete ihre Heilung von einem Hirntumor. Die Wahrheit aber: Gibson war nie an Krebs erkrankt. Auch die hohen Einnahmen vom Verkauf wurden nicht wie angekündigt gespendet. Ein Gericht in Melbourne verurteilte sie nun wegen vorsätzlicher Täuschung in Bezug auf die Spenden zu einer Geldstrafe von umgerechnet etwa 275.000 Euro.

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Mann

Ein Beitrag aus der Reihe Rechtsgeschichte(n) von Prof. Dr. Arnd Diringer Lassen sich Männer zähmen? Handelt es sich beim „Stehpinkeln“ um einen alten Brauch? Und was halten eigentlich Frauen davon? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigte sich das Amtsgericht Düsseldorf in einem Urteil vom 20.1.2015 (42 C 10583/14). Es ging unter anderem um die Frage, ob ein Mieter dafür haftet, wenn ein …

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Mein Kampf

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass ein Bezirksamt einem Mitarbeiter, der während der Arbeitszeit "Adolf Hitler, Mein Kampf" mit einem eingeprägten Hakenkreuz gelesen hatte, ordentlich kündigen durfte. Der Mitarbeiter hatte während der Arbeitszeit im Pausenraum des Dienstgebäudes des Bezirksamtes Reinickendorf die Originalausgabe von "Adolf Hitler, Mein Kampf" mit einem eingeprägten Hakenkreuz gelesen. Das Bezirksamt kündigte ihm daraufhin ordentlich. Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg …

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Testament

Die Geschwister eines verstorbenen Mannes hatten die Echtheit seines Testaments angezweifelt, das dieser mit der linken Hand verfasst hatte. Der Mann war eigentlich Rechtshänder, musste sein Testament aber auf Grund einer Lähmung mit der linken Hand verfassen. Die Geschwister wurden darin nicht bedacht und zogen vor Gericht. Der Fall landete schließlich vor dem Oberlandesgericht (OLG) Köln (Beschl. v. 03.08.2017, Az. …

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Holocaust

Der ehemalige belgische Abgeordnete Laurent Louis ist wegen Leugnung des Holocausts zu mehreren Besuchen in früheren Konzentrationslagern verurteilt worden. Im Gegenzug soll eine Verurteilung aus der Vorinstanz zu sechs Monaten Haft auf Bewährung und 18.000 Euro Strafe für diese Zeit ausgesetzt werden. Sein Anwalt begrüßte die Entscheidung, weil sie dem folge, was man gewollt hätte.

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