Kuriose Klage: Beamter wehrt sich gegen Langeweile

Langeweile
Foto: Symbolbild

Beamtenmikado, den ganzen Tag nichts anderes zu tun, als den Bleistift zu spitzen – über die Arbeitsmoral von Beamten gibt es scheinbar endlos viele Klischees. Wie der Sender SWR3 berichtet, schien dies tatsächlich der Alltag eines Amtsträgers gewesen zu sein. Nun klagt er gegen seine Langeweile.

Der leitende Beamte klagt nicht zum ersten Mal. Als Leiter des Landesbergamts fühlte er sich gemobbt. Ein Gericht sprach ihm damals 25.000 Euro Schmerzensgeld zu. Der Mann wechselte sodann ins Wirtschaftsministerium.

Nun verklagt der Beamte das Land Rheinland-Pfalz quasi aus Langeweile. Trotz seiner 7.000 Euro Monatsgehalt bekäme er im Wirtschaftsministerium kaum Arbeit. So geartete Klagen sind laut dem Beamtenbund Rheinland-Pfalz höchst selten. Meist seien es Fälle, in denen ein Beamter „kaltgestellt“ werden soll. Da Beamte nicht einfach entlassen werden können, hilft nur eine Versetzung. Grundrechtlich haben Beamte dabei aber trotzdem weiterhin das Recht auf Gehalt – aber auch auf genug zugewiesene Arbeit.

Wir berichteten bereits über einen französischen Arbeitnehmer mit einem ähnlichen Anliegen:
Langeweile in der Arbeit – Mann fordert 358.000 € Schadensersatz

Fundstelle:
SWR3
vom 16.11.16

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10 Kommentare zu Kuriose Klage: Beamter wehrt sich gegen Langeweile

  1. Immer diese verdammten Arbeitslosen! Sie leben auf unseren Kosten, tun nichts und fordern noch mehr Geld, obwohl sie bereits 7.000€ im Monat bekommen…

          • Wenn Du mit der Größte denjenigen meinst, der sich die Meldungen richtig durchliest bevor er kommentiert, dann hast Du eventuell recht. Dann wäre die Messlatte für diesen Titel allerdings sehr niedrig! Ich finde es gut, wenn man so kuriose Fälle witzig kommentiert, aber dass sollte dennoch einigermaßen zum Fall passen, oder?

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