Jura Examen: 22 Klausuren auf Postweg verschwunden

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Foto: Symbolbild

Panne beim Jura-Examen in Berlin: Insgesamt 22 Klausuren des ersten juristischen Staatsexamens vom vergangenen Oktober sind auf dem Postweg verschollen. Die Prüflinge haben nun die Wahl über das weitere Vorgehen. Dabei ist dies nicht der erste Vorfall dieser Art.

Der Zweikorrektor der schriftlichen Arbeiten hat diese per Paket an das Juristische Prüfungsamt von Berlin und Brandenburg geschickt. Dort kamen die korrigierten Klausuren jedoch nie an. Ein Sprecher des Prüfungsamtes kommentiert:  “Wir können uns nicht erinnern, dass das in Berlin schon mal passiert ist.“

Wer jedoch unseren Artikel „Staatsexamen: 36 Klausuren in der Post verschwunden“ vom vergangenen April gelesen hat, dem dürfte dieser Fall bekannt vorkommen. Auch in Bremen sind auf gleiche Art und Weise bereits Examensklausuren verschwunden.

Die Berliner Prüflinge stehen nun vor der gleichen Wahl, wie einst die Bremer: Entweder, sie treten zu einer Wiederholungsklausur an oder sie akzeptieren ihre restlichen erreichten Noten als Gesamtergebnis.

Quelle:
BZ vom 12.03.18

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1 Kommentar zu Jura Examen: 22 Klausuren auf Postweg verschwunden

  1. Warum werden diese verschwundenen Klausuren denn nicht mit der besten möglichen Note versehen? Die Prüflinge haben die Klausuren ja mitgeschrieben und dem Prüfer ist es nicht möglich zu beweisen, dass sie dabei irgendwelche Fehler gemacht hätten, die einen Punktabzug rechtfertigen würden…

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